Das Nippon-Archiv, Flora und Fauna japonica

Philipp Franz von Siebold hat ein gewaltiges Werk über Japan veröffentlicht, das Nippon-Archiv,  das mit vollem Titel Nippon, Archiv zur Beschreibung von Japan und dessen Neben- und Schutzländern, jezo mit den südlichen Kurilen, Sachalin, Korea und den Liukiu- Inseln heißt. Siebold veröffentlichte es von 1832 bis 1858 zum größten Teil auf eigene Kosten, und die waren hoch, denn die großen, farbig illstrierten Bände im Folio-Format (45 cm Buchrücknhöhe) waren extrem teuer.

 

Die Universtitäts- und Landesbibliothek von Sachsen-Anhalt hat das komplette Nippon-Archiv digitalisiert und die Faksimiles online gestellt.

 

Die Universität von Kyto hat die vollständie Fauna japonica mit ihren wundervollen Illustrationen digitalisiert. Der erste Tafelband der Flora Japonica wurde von der virtuellen Bibliothek für historische Biolobiebücher www.biolib.de ins Internet gestellt. 

Bilder aus dem Nippon-Archiv

Die folgenden Bilder aus den Originalbänden des Nippon-Archivs hat der Autor der Nippon-Trilogie mit freundlicher Genehmigung der Staatsbibliothek zu Berlin in den dortigen Leseräumen für Rara selbst aufgenommen.

Flora japonica

Siebold hat über 800 lebende Pflanzen aus 500 Arten nach Europa gebracht, teilweise unter schwierigsten Bedingungen, da sie eine Seereise von 30.000 Kilometern durch verschiedene Klimazonen überstehen mussten. Viele der von ihm importierten Pflanzen sind in den Gärten Europas heimisch geworden, darunter Hortensien, Funkien, der Blauglocken- und der Kuchenbaum.  

Fauna japonica

Auch die Tierwelt Japans hat Siebold umfassend dokumentiert in hunderten von farbigen Zeichnungen von Säugetieren, Fischen, Vögeln, Reptilien und Wirbellosen (Mollusken, Schalentiere, Insekten). Besonders faszinierend ist die Arten- und Formenvielfalt der Meeresbewohner im Inselreich.